Verfasst von: anjadegen | September 20, 2007

Die Polizei dein Freund und Helfer :-)

Hier ein kurzer Bericht zu meiner ersten Fahrt in einem Polizeiauto. *g* Wie bereits erwähnt bietet die Uni an der ich studiere einen Escort Service an (7 Tage – 24 Stunden). Damit klein Anja nicht ganz alleine quer über den Campus laufen muss, habe ich gestern nach der Arbeit (Mitternacht) einen Escort Service bestellt. Ich hätte halt gedacht, dass einer von der Polizei dich zu Fuss abholt und dann bis zu deinem Auto bringt. NEIN, die holen einen echt mit einem Polizeiauto ab, wo du hinten auf der Verbrecherbank Platz nehmen darfst und bis vor die Haustür gefahren wirst, echt cool!

Habe natürlich einen Cop erwischt, der 6 Jahre in Deutschland gelebt hat und habe erstmal ne halbe Stunde auf dem Parkplatz vor unserer Wohnung neben dem Polizeitauto stehend mit im geklönt. Komisch, dass mich noch keiner von den Nachbarn angesprochen hat. *g* Auf jeden Fall bin ich jetzt top informiert, wo man den besten Metzger und die besten Brötchen hier in der Gegend bekommen kann. Die muss ich die Tage unbedingt mal testen, denn ein bisschen vermisse ich das deutsche Essen schon hier…aber es lässt sich im Notfall mit deutschem Bier kompensieren.

Verfasst von: anjadegen | September 19, 2007

Mein erster „Arbeits-“tag in der Buecherei

Hallihallo ihr da draussen, hier ein kurzer Bericht von meinem neuen „Arbeits-“platz, der Bibliothek auf dem Campus. Arbeite hier circa 11 Stunden pro Woche, muss ja auch noch ein bissel Zeit fuer die Hausaufgaben und sonstige Freizeitaktivitaeten bleiben.

Gestern war auf jeden Fall mein erster Tag, der mit einer Einweisung in die grundlegenden Aufgaben begonnen hat. Die da waeren:

  • Fragen am Infodesk beantworten, z.B. Habt ihr dieses oder jenes? Wenn ja, wo? Wo steht der Drucker auf dem ich gerade gedruckt habe? Wo sind eigentlich die Toiletten hier? Oder haste nen Stift, den ich mir fuer circa 20 Minuten leihen koennte?

  • Fragen am Telefon beantworten

  • Fragen per E-Mail beantworten

  • Fragen ueber einen instant messenger beantworten (was ich persoenlich ja sehr klasse finde, da hat man mehr Zeit zum Ueberlegen *g*)

Soweit auf jeden Fall die Stellenbeschreibung und ansonsten, was halt an anderen Dingen anfaellt. Da ich mittwoch von 6:30 bis Mitternacht arbeite, ist der Andrang nicht wirklich gross und ich kann in der Leerlaufzeit meine Hausaufgaben machen, oder halt meinen Blog befuellen, wie jetzt gerade. Ansonsten gibt es gar nicht so viel mehr zu sagen, meine Kollegen sind alle sehr hilfsbereit und einige von ihnen ebenfalls internationale Studenten, was die Kommunikation teilsweise ein wenig erschwert, aber im Grossen und Ganzen passt das schon alles.

Und das Highlight erwartet mich gleich noch. Die Uni hat eine eigene Campus Police und die bietet einen Escort Service an, der mich gleich vor der Buecherei abholt, damit ich auch sicher nach hause kommen. Da ich nur circa 100 Meter vom Campusende entfernt wohne, ist es fast ein „Haustuer-Service“. Ich bin ja mal sehr gespannt…

Verfasst von: anjadegen | September 14, 2007

Ein bischen spinnen sie wirklich die Amis…

Da wander ich mit der Inga völlig nichts ahnend durch Target als wir plötzlich regalmeterweise Halloweensachen entdecken, soweit ja nichts ungewöhnlich. In Deutschland verkaufen sie ja Lebkuchen auch schon im August, obwohl es von da noch Monate bis Weihnachten sind. Wir haben uns auf jeden Fall ein bissel zwischen dem Kram umgesehen, um ein paar Ideen für unsere Halloweenkostüme zu finden. Als wir plötzlich dieses entdeckten…

HOLLOWEEN KOSTUEME FÜR HUNDE!!!!   

Wirklich unglaublich, sowas habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen, geschweige denn einen Gedanken an sowas verschwendet.

Eine andere Sache, die ich ebenso unglaublich finde: Amerikaner kennen kein Handball!!! Den Sport den wohl der Rest der Welt unter diesem Begriff versteht, gibt es hier einfach nicht. Handball ist hier wohl ehr so etwas wie Squash mit der Hand, das habe ich zumindest von den unterschiedlichen Erklärungen erfahren. Naja und das Deutschland dieses Jahr Weltmeister geworden ist, hat sie dann auch nicht sonderlich interessiert. :-(

Verfasst von: anjadegen | September 9, 2007

A successful week…

Dogde Shadow, 1993Dogde Shadow, 1993Diese Woche war echt ein voller Erfolg für mich, am Donnerstag wurde endlich mein heiß ersehnter Laptop geliefert und ich habe endlich meine ä´s, ö´s und ü´s wieder. :-) Ist ein hp geworden, scheint hier echt beliebt zu sein, wie mir in den letzten Tage aufgefallen ist, hat jeder zweite hier einen. Bin also jetzt voll kommunitkationsfähig und freue mich jederzeit über Post aus Deutschand und der ganzen Welt. *g*

Außerdem hatte ich abends noch eine Einladung zu einem Interview für einen Nebenjob auf dem Campus. Freitag haben sie mich dann benachrichtigt, dass ich den Job bekommen. Werde ab Mitte nächster Woche in der Bücherei auf dem Campus am „Information Desk“ arbeiten und Hilfestelltung bei Recherchen oder sonstigen Fragen geben. Außerdem arbeite ich nebenbei ein paar Stündchen als Deutschtutor, sowas wie ein Nachhilfelehrer, was ja ziemlich naheliegend ist. Es lernen echt viele Deutsch an der Uni hier und ich verlerne dann wenigstens meine Muttersprache nicht während ich hier bin.  

Den restlichen Freitag und den halben Samstag haben wir mit der Suche nach Autos für Inga und mich verbracht und sind am Ende tatsächlich beide fündig geworden. *g* Hier könnt ihr meinen neuen Flitzer bewundern.

 

Es ist ein Dodge Shadow in VW-grün, scheint echt gut in Schuss zu sein die Kiste und ich hoffe sehr, dass sie mich in den nächsten 11 Monaten nicht entäuscht. Haben auch schon die ersten Trips mit unseren „neuen“ Autos geplant. Inga hat sich übrigens ein Wohnzimmer auf Rädern zugelegt. Ein weißer Buick Electra mit knallrotem „plüschigem Ambiente“. In dem Wagen ist echt alles rot!!! Habe ihn deswegen auch auf „Puff-Mobil“ getauft, aber das hört Inga irgendwie nicht so gerne…

Verfasst von: anjadegen | September 7, 2007

The Reds – „Deutsche und Baseball“

Inga und ich bei unserem ersten Baseballspiel. *g* Das MLB Team in dieser Gegend sind die Cincinatti Reds und die haben wir uns daher glatt mal angesehen. Hat schon ein bissel gedauert bis wir die Regel verstanden haben, aber die Spiele sind ja zum Glueck lang genug. Muss allerdings zu geben, dass es wohl nicht meine Lieblingssportart wird, irgendwie passiert da nicht allzu viel. Zudem haben die Reds auch noch verloren gegen Chicago, die darauf hin in die Play offs eingezogen sind. Und das ganze Stadion war voller Chicago Fans, die natuerlich fleissig am Feiern waren. Grml… Aber immerhin kann ich sagen, dass ich life dabei gewesen bin. ;-)

Verfasst von: anjadegen | September 4, 2007

Labor Day Weekend

In der letzten Woche ist nicht wirklich viel passiert hier, außer zur Uni wandern und nach Autos suchen bis lang leider noch ohne Erfolg. Ich hoffe das wir in den nächsten Tage endlich etwas finden, was unseren Vorstellung entspricht…
Es gibt also kaum was zu berichten, deswegen werde ich gleich zum WE übergehen. 

Der erste Montag im September ist der amerikanisch Labor Day (also „Tag der Arbeit“) er wurde 1882 eingeführt um der arbeitenden Bevölkerung einen freien Tag zu verschaffen und ist seit 1894 ein internationaler Feiertag hier. Er wird auch von vielen als das Ende des Sommers betrachtet und somit ist auch das Tragen von Jeans zur Arbeit an Freitagen nicht mehr gestattet. Das lange Wochenende wird von vielen Familien für Kurztrips genutzt und vielen Städten gibt es Feuerwerke und Partys. Und gaaaaaaaanz wichtig für die Amis ist das an an diesem Wochenende offiziell die NFL Saison beginnt. Die Grundregeln dieses Sports sind mit mittlerweile auch geläufig… und der Rest wird mir sicher im Laufe dieses Jahres auch noch klar, wenn ich die Spiele der Cincinatti Bengels verfolge.

Das eigentlich Stichwort des vorherigen Absatzes war auf jeden Fall  Party. Am Sonntag waren wir zu einer Labor Day Party bei einem Freund meiner Host eingeladen, der irgendwie ein Haus hat, aber darin noch nicht wohnt und das für die Party zur Verfügung gestellt hatte. Das ganze ging schon um 2 p.m. los, mit einiger Verspätung schlugen wir gegen 3:30 p.m. mit einem Vorrat Becks dort auf. Was immer noch früh genug war. Wir wurden dann auch gleich in eines der traditionellen Spiele dieser Umgebung (Kentucky/Ohio) involviert – Cornhole. Ich versuche mal kurz die Grundidee zusammen zu fassen, Intressierte finden unterm dem Link eine detailierte Beschreibung. Es gibt zwei Teams à zwei Personen und zwei Holzplanken mit einem Loch drinne. Diese werden in einer Entfernung von circa 5 Metern aufgestellt, die Mitglieder eines Teams stehen sich gegenüber neben jeweils einer der Holzplanken. Jedes Team hat 4 mit Mais gefüllt Säcke, diese probiert man so zu werfen, dass sie auf dem Holz liegen bleiben (1 Punkt) bzw. bestenfalls durch das Loch (3 Punkte) fallen. Das System, um die Punkte zu ermitteln ist zwar recht einleuchtend aber ein bissel schwer zu beschreiben. Belasse daher erstmal hierbei.   

Viel interessanter war auch das Trinkspiel, was wir danach gespielt haben – Beer pong. Außerdem bestand hier nicht die Gefahr, dass ich nochmal ein Auto abwerfe. ;-) Deutsche haben hier übrigens den Ruf, dass sie viel Alkohol vertragen können, was vielleicht daran liegen könnte, dass unser normalens Bier 2% mehr hat, also das Amerikanische Light Beer. :-) Zurück zum Spiel, auch hier hat man wieder 2 Teams à 2 Spielern äh Trinkern, 12 Gläser oder besser Becher mit Bier und 2 Ping Pong Bälle. Jedes Team stellt 6 Becher vor sich auf, oder bei Bedarf auch mehr. Man versucht nun mit den Ping Pong Bällen in die Becher des anderen Teams zu werfen, gelingt dies, müssen sie diese trinken. Ziel ist alle Becher des anderen Teams zu treffen, schafft man es, müssen diese zu Strafe auch noch die restlichen Becher des eignen Teams austrinken. Do you know what I mean??? Auf jeden Fall ein sehr witziges Spiel wie ich fand. Später konnten wir uns dann noch bei „Guitar Hero“ mit bunten kleinen Plastikgitarren austoben.

Gegen 8:30 haben wir uns auf dem Weg zum Feuerwerk gemacht, welches von einer Brücke über dem Ohio River gezündet wird. Der lokale Radiosender spielt die passende Musik dazu und alle stellen deren Sender ein. Eine sehr coole Sache wie ich fand, habe auch versucht ein paar Fotos davon zu machen und in mein Web Album gestellt.   

Verfasst von: anjadegen | August 26, 2007

Hofbräuhaus und Oktoberfest

Hey, how are you???

Hier eine kurze Zusammenfassung meines letzten Wochenendes, welches ja fuer mich schon am Donnerstag anfaengt…

Am Donnerstagabend haben wir uns mit ein paar ehemaligen deutschen und amerikanischen Teilnehmern sowie Hostfamilien und einigen zukünftigen Bewerbern im Hofbräuhaus in Cincinatti getroffen. Eines der zwei einzigen in den USA, das andere ist in Las Vegas und muss auf jeden Fall auch noch von uns unter die Lupe genommen werden. Das in Cincinatti ist auf jeden Fall recht autentisch, mit Holzbänken und Tischen, deutschem Bier und deutschem Essen. Habe das Essen selber noch nicht getestet, aber es soll wohl recht gut sein. Und sie haben auch ein paar Lieder auf Deutsch gespielt in der Zeit die wir da waren. Draußen haben sie richtige Bierbänken, war nur leider viel zu warm, um dort länger als 30 Minuten zu sitzen.

Um unserem „deutschen“ Wochenende weiter treu zu bleiben, sind wir am Freitagabend zu einem der vielen Oktoberfeste hier in der Gegend gefahren. Dort gab es dann das beliebteste deutsche Bier zu trinken – Warsteiner (??????????), natürlich aus Maßkrügen, die allerdings aus Plastik waren, aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben. Des Weiteren gab´s hier viele Dinge, die man wirklich aus Deutschland kennt und einige, die sich wohl die Amis ausgedacht haben und als deutsch bezeichnen. *g* Wie zum Beispiel: Sauerkrautballs!!! Bitte korrigiert mich, wenn ich mich irre, aber ich habe sowas noch nirgendwo in Deutschland gesehen. Musste die daher erstmal testen, schmeckte irgendwie wie paniertes, frittiertes Sauerkraut mit Speck. War ganz ok, aber nochmal würde ich´s nicht kaufen. Soweit also zu meinem deutschen Wochenende ein paar Fotos gibt es hier zu sehen. *g*

Verfasst von: anjadegen | August 22, 2007

Mein Mittoch *g*

Nur um die Woche zu vervollstaenigen hier ein kurzer Einblick in „meinen“ Mittwoch, der eigentlich fast identisch mit dem Montag ist, da ich mittlerweile den Erste Hilfe Kurs wieder verlassen musste, da ich zu viele Stunden hatte. Jaja, 16Stunden waren vielleicht auch wirklich zu viel. :-) Auf jeden Fall habe ich jetzt nur noch 13 Stunden pro Woche + den „German Kaffeklatsch“ der immer Mittwochnachmittags ist. Der faengt allerdings erst in 2 Wochen an…

Mein Tag begann heute um 10:50 Uhr mit „Elementary Web Design“. Denke der Kurs wird ganz interessant werden und vielleicht kann ich dann auch meinen Blog etwas aufpeppen. *g*

Fuer 13:15 Uhr stand dann Managment auf dem Plan, einer meiner zwei Pflichtkurse. Der Prof ist aber echt ganz cool drauf und ziemlich locker.

Nach einer etwas laengeren Pausen began dann um 3:05 Uhr der „Schauspielkurs“. Eigentlich haben wir hier 1,25 Stunden nur irgendwelche Spielchen gemacht, um die Namen zu lernen und ueber Blickkontakt mit Leuten Kontakt aufzunehmen. Der Kurs ist aber echt klasse, um Leute kennen zu lernen. Problem nur, dass ich lediglich 3-5 der Namen behalten habe,  da ich die meisten vorher noch nie gehoert habe. Sie meinen allerdings auch nicht…

 So wie heute werden dann bis Mitte Dezember meine Dienstage und Donnerstage aussehen, ganz akzeptabel, wie ich finde. :-)

Verfasst von: anjadegen | August 21, 2007

Der erste Tag an der NKU… oder immer wieder Montags!

Fuer 9:00 Uhr stand „Beginning Volleyball“ auf dem Programm, also habe ich mich in meinen Sportdress geworfen und bin rüber zur Uni gegangen, in der Sporthalle warteten schon einige anderes Kursteilnehmer, irgendwann kam auch unsere Dozentin die selber wohl gerade erst mit der Uni fertig ist. Wir durften uns dann alle im Kreis aufstellen und zum Namen lernen einen Ball hin und her werfen, das haben wir dann circa 5 Minuten gemacht und danach noch kurz besprochen, was in den naechsten 10 Wochen so auf dem Programm steht. Das wars dann auch schon…. *g*

Mein nächster Kurs war erst um 13 Uhr, jetzt war Gitarre spielen angesagt. Bin eigentlich davon ausgegangen, dass ich einen Termin mit dem Dozenten vom Gitarrenensemble hätte, um mir dort eine Gitarre zu leihen, aber ploetzlich war ich mittendrin in der erstern Probe, dabei hatte ich seit 3 Jahren keine Gitarre mehr in der Hand. Dafür lief’s dann aber doch ganz gut, aber kein Wunder hatte auch immer nur die letzte Stimme, die aus immer 3 den selben Noten hinter einander bestand. :-)  Nach dieser Musikeinlage hatte ich dann 5 Minuten Zeit, um über den ganzen Campus zu meinen Sports Marketing Kurs zu flitzen. Auch eine spannende Sache.

Zu guter Letz, stand um 6:00 Uhr dann noch “Safety und First Aid“ auf dem Programm, kann ja nie schaden. Doof nur, dass dieser Kurs immer bis 9:00 Uhr geht. Habe also einen SchLaMo (scheiß langen Montag), aber dafür freitags frei.

Jetzt habt ihr eine Vorstellung, wie in den nächsten 10-15 Wochen meine Montage aussehen werden.

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